Felix Mendelssohn Bartholdy - Chorkonzert im Rahmen der Polditzer Orgelwoche
Kirche Polditz St. Nicolai (Polditz, 04703 Leisnig)
Felix Mendelssohn Bartholdy
(1809–1847)
Sinfonische Kantate „Lauda Sion“ op. 73
(MWV A 24)
Text: Thomas von Aquin
Sonate für Orgel
Psalm 95 „Kommt, lasst uns anbeten“ op. 46
(MWV A 16)
Psalm 91 „Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir“
(MWV B 53)
Ausführende:
Laurenzia Kampa, Sopran
Katharina von Hassel, Mezzosopran
Florian Friedrich Michels, Tenor
Dirk Schmidt, Bass
Lucas Pohle, Orgel
Concerto Vocale
Sächsisches Barockorchester
Leitung: Gotthold Schwarz
Pressetext:
Chorsinfonische Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy: „… so schön und wohltuend, daß eine tiefe Wirkung nie ausbleiben kann und wird“
Am 15. Juni 2025 erklingen 16.00 Uhr in der Kirche zu Polditz zwei großangelegte chorsinfonische Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy: Der Hymnus „Lauda Sion“ (op. 73) und seine Psalmkantate „Kommt, lasst uns anbeten“ (op. 46). Mendelssohn hielt das letztgenannte Werk für das bedeutendste Opus unter seinen Psalmenvertonungen. Die prächtige Klangschönheit der einzelnen Chöre hat dazu beigetragen, dass beide Werke sich inzwischen großer Beliebtheit erfreuen. Außerdem erklingt eine der großen Orgelsonaten des Komponisten, gespielt von Lucas Pohle. Weitere Ausführende sind Solisten, das Concerto Vocale und Mitglieder des Sächsischen Barockorchesters unter der Leitung von Thomaskantor a. D. Gotthold Schwarz.
Beschlossen wird dieses besondere Konzert mit Mendelssohns achtstimmiger Motette „Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir“, die er 1846 als instrumentiertes Doppelquartett in den ersten Teil seines Oratoriums „Elias“ einfügte. Ursprünglich gewidmet war sie dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., der am 26. Juli 1844 einem Attentat im Berliner Schlosshof unverletzt entgehen konnte.
Andreas Glöckner
